Der Aussichtsturm

Die Vulcano-Infoplattform auf der Steineberger Ley wurde 2003 von der Eifler Ortsgemeinde Steineberg erbaut und am 03. Oktober 2003 feierlich eingeweiht. Der 28 Meter hohe Holzturm bietet einen wunderschönen Ausblick über die Vulkaneifel bis hin zu Nürburgring, Mosel, Westerwald und Hunsrück. Der Platz um den Turm herum wird von umliegenden Gemeinden regelmäßig als Veranstaltungsplatz für Feste genutzt. Zum Jahreswechsel drängen sich alljährlich viele Besucher auf den Turm um die Pracht der Feuerwerke in der Vulkaneifel zu genießen.

Informationen zum Turm

Die Aussichtplattform befindet sich auf einer Höhe von 24 Metern. Das insgesamt 210 Tonnen schwere Fundament des Turms besteht unter anderem aus 6,5 Tonnen Betonstahl sowie 90 Kubikmetern Beton. Drei 110-jährige Douglasienstämme bilden die äußeren Stützen des Turms und wurden von den „Landforsten“ Rheinland-Pfalz gestiftet. Auch die Treppen und deren Stützen wurden aus Douglasienholz angefertigt. Insgesamt wurden 32 Kubikmeter Holz beim Bau des Aussichtsturms verbraucht. Das Gewicht des Turms beträgt zusätzlich zum Fundament 38 Tonnen.

Standort

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Die Steineberger Ley

Das ist die Kuppe des Berges auf dem Steineberg errichtet wurde. Sie entstand durch vulkanische Aktivität vor ca. 35 Millionen Jahren. Also schon 10-15 Millionen Jahre bevor die umliegenden Eifel Maare entstanden. Das eifler Wort ‚Ley‘ weist auf die Beschaffenheit des Berges hin, denn es bedeutet Fels, Schiefer. Im dichten und sagenumwobenen Wald der Basaltkuppe gibt es die Reste eines keltischen Ringwalls zu entdecken. Es wird vermutet, dass die zerfallenen Mauern Überreste einer keltischen Burg aus der Zeit um 500 oder 300 – 100 vor Christus sind. Die Burg sowie das in der Nähe liegende Hügelgräberfeld sind geschützte Kulturdenkmäler, weswegen Grabungen dort verboten sind.